Gestern hieß es: „Morgenstund hat Gold im Mund.“ Und zwar nicht nur für die Kids.
Die weiblichen Teamerinnen bekamen nämlich schon gegen vier Uhr morgens Besuch von der Campingplatzkatze. Mit einem ziemlich gruseligen Miau sprang sie durchs offene Fenster ins Zimmer – und war anschließend vermutlich mindestens genauso entsetzt über die Reaktionen aus den Betten wie Angie und Jacky. Ein gelungener Start in den Tag also.

Aber warum musste auch der Rest so früh aus den Federn? Es stand eine Wanderung nach Holnis auf dem Programm.
Holnis – wat’n ditte?
Holnis liegt nördlich von Bockholmwik. Wer bis ganz ans Ende läuft, erreicht sogar den nördlichsten Festlandpunkt Deutschlands. Ganz so weit wollten wir dann aber doch nicht – unser Ziel war der Wassersport Holnis.
Dort hieß es: Segel setzen, Gleichgewicht halten und Wellen reiten!
Unter fachkundiger Anleitung wagten sich einige zum ersten Mal aufs Surfbrett, während andere ihre Kenntnisse auffrischten. Besonders geschickt stellte sich dabei die Kanupolo-Gruppe an. Aber gut: Wer regelmäßig versucht, sich in einem Kajak auf dem Wasser zu halten, bringt beim Thema Gleichgewicht natürlich einen kleinen Heimvorteil mit.
Da der Strand in Holnis auch noch ein gutes Stück attraktiver ist als unser Strand in Bockholmwik, wurde die Gelegenheit ausgiebig zum Baden, Planschen und Entspannen genutzt. Schnell stand fest: Hierher müssen wir noch einmal!
Zurück im Camp wartete dann das nächste Highlight. Sage und schreibe 12,3 Kilogramm Schweinefleisch und gut zwei Kilogramm Hähnchenfleisch wurden verarbeitet. Dazu gab es Salat aus zehn Gurken und rund 15 Kilogramm Pommes.
Oder kurz gesagt:
SCHNITZEL!!!
Und siehe da: Diesmal gingen endlich mal ordentliche Mengen weg. Unser Koch Olli dürfte für einen kurzen Moment wieder Vertrauen in seine über Jahrzehnte erlernte Mengenkalkulation gefasst haben.
Wer nach der Wanderung, dem Wassersport, dem Baden und dem Schnitzelessen immer noch Energie hatte, ließ den Tag mit Fußball und Volleyball ausklingen. Schon erstaunlich, dass sich die Teilis nach einem so vollen Tag im und am Wasser überhaupt noch bewegen konnten.
Ach ja: Für einige Strecken wurde auch der örtliche ÖPNV genutzt, was bei allen eine große Welle der Dankbarkeit auslöste. Die Minis bekamen sogar einen kleinen Shuttle-Service – manchmal darf es eben doch ein bisschen luxuriös sein.




















