Abschied von der Ostsee

Heute ist es nun wirklich so weit: Unsere gemeinsame Zeit in Bockholmwik geht zu Ende.

Nach zwei ereignisreichen Wochen heißt es Koffer verladen, Zimmer ein letztes Mal kontrollieren und Abschied nehmen. Ganz leicht fällt das natürlich nicht. Viele sind traurig, dass die Fahrt schon vorbei ist, denn in den vergangenen Tagen haben wir viel erlebt, gemeinsam gelacht, gespielt und jede Menge Erinnerungen gesammelt.

Gleichzeitig freuen sich aber auch alle wieder auf Zuhause – auf ihre Familien, Freunde, die eigenen Betten und vielleicht auch ein bisschen auf Ruhe nach diesen aufregenden Tagen.

Um 10 Uhr startet unser Bus zurück nach Berlin. Wenn alles nach Plan läuft und der Verkehr mitspielt, hoffen wir, gegen 16 bis 17 Uhr wieder am Olympischen Platz anzukommen.

Über den aktuellen Stand unserer Rückfahrt informieren wir weiterhin über unseren WhatsApp-Kanal und auf Instagram.

Ein ganz besonders dickes Dankeschön geht an unser großartiges Betreuungsteam: Josi, Annalena, Angelique, Mathis, Laurin, Jacky und Susi. Ihr habt in den vergangenen zwei Wochen geplant, organisiert, begleitet, getröstet, motiviert, aufgepasst, Spiele durchgeführt und wahrscheinlich mehrmals täglich Dinge gesucht, die direkt vor euch lagen. Ohne euren Einsatz, eure Geduld und euren Teamgeist wäre diese Fahrt nicht möglich gewesen.

Und natürlich ein riesiges Dankeschön an Olli, unseren Koch, der uns jeden Tag mit richtig leckerem Essen versorgt hat. Egal, wie voll der Tag war – am Ende wartete immer etwas Gutes auf uns. Danke für all die Mahlzeiten, Burger, Nudeln und alles, was du sonst noch für uns gezaubert hast!

Damit endet unsere Ostseefahrt 2026. Wir sagen Danke für eine tolle gemeinsame Zeit, viele schöne Momente und zwei Wochen, die uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Bockholmwik, es war schön bei dir – aber jetzt freuen wir uns auch wieder auf Zuhause!

Beste Grüße Pat

Aufräumen, Burger und das große Karaoke-Finale

Am Freitag war er leider schon da: unser letzter vollständiger Tag in Bockholmwik. Nach den vielen Ausflügen, Spielen und langen Abenden durften alle zunächst einmal ausschlafen. Erst um 9:30 Uhr hieß es langsam aufstehen und um 10 Uhr wartete das Frühstück auf uns – ein ungewohnt entspannter Start in den Tag.

Danach begann allerdings der weniger zauberhafte Teil einer Ferienfahrt: das große Aufräumen. Koffer mussten gepackt, Betten abgezogen und Zimmer wieder in einen Zustand gebracht werden, bei dem man zumindest erahnen konnte, wie sie bei unserer Ankunft einmal ausgesehen hatten. Einige Zimmer waren schnell fertig. Andere brauchten sagen wir mal: etwas mehr Zeit, Geduld und gelegentliche motivierende Unterstützung durch das Betreuungsteam.

Zum Mittagessen gab es dafür eine ordentliche Belohnung: richtig leckere Burger. Nach dieser Stärkung ging es weiter ans Packen, Sortieren, Fegen und Aufräumen. Schließlich sollte für die Abreise am nächsten Morgen alles vorbereitet sein.

Am Abend wurde es dann noch einmal richtig unterhaltsam. Bei unserem Karaokeabend konnten alle zeigen, welche musikalischen Talente in ihnen stecken. Es wurde gesungen, getanzt, mitgeklatscht und natürlich auch ordentlich gelacht. Dabei war es völlig egal, ob jeder Ton getroffen wurde – Hauptsache, die Stimmung stimmte.

So ging unser letzter gemeinsamer Abend mit viel Musik und guter Laune zu Ende. Ein schöner Abschluss für zwei ereignisreiche Wochen an der Ostsee – auch wenn wohl niemand so richtig glauben wollte, dass es am nächsten Morgen tatsächlich schon wieder nach Hause gehen sollte.

Bilder folgen

Minigolf, Strand und Stockbrot

Am Donnerstag stand noch einmal ein großer Ausflugstag auf dem Programm. Zuerst ging es zum Minigolf. Dort wurde konzentriert gezielt, mitgefiebert und natürlich auch ein wenig darüber diskutiert, ob der Ball nun wirklich mit so vielen Schlägen im Loch gelandet war. Manche Bahnen klappten auf Anhieb, andere entwickelten sich zu einer kleinen Geduldsprobe – Spaß hatten aber alle.

Danach ging es ein letztes Mal an den Strand. Das Wetter wurde noch einmal ausgenutzt und einige stürzten sich direkt in die Ostsee, während andere am Strand entspannten, spielten oder einfach die gemeinsame Zeit genossen. Ein bisschen Wehmut war natürlich auch dabei, denn langsam wurde allen klar, dass unsere Fahrt bald zu Ende ist.

Am Abend wurde es dann noch einmal richtig spannend. Bei einer Gruselnachtwanderung ging es gemeinsam durch die dunkle Umgebung. Unterwegs warteten einige unheimliche Überraschungen und der eine oder andere kleine Schreckmoment. Manche waren ganz mutig, andere rückten lieber etwas dichter zusammen – und wahrscheinlich wurde auch ein bisschen lauter geschrien, als unbedingt nötig gewesen wäre.

Nach der erfolgreichen Rückkehr wartete im Camp bereits das Lagerfeuer. Dort konnten sich alle wieder beruhigen und den Abend gemütlich ausklingen lassen. Natürlich durfte auch Stockbrot nicht fehlen. Selbst wenn es außen manchmal schon sehr knusprig und innen noch etwas ausbaufähig war, schmeckte es am Lagerfeuer trotzdem besonders gut.

So endete unser letzter vollständiger Tag mit Minigolf, Strand, einer ordentlichen Portion Grusel und einem gemütlichen Abend am Feuer.

Hogwarts an der Ostsee

Am Mittwoch wurde es bei uns im Camp magisch, denn es stand ein großer Harry-Potter-Tag auf dem Programm.

Zuerst wurden eigene Zauberstäbe gebastelt. Schließlich kann keine richtige Hexe und kein richtiger Zauberer ohne die passende Ausrüstung loslegen. Dabei entstanden viele unterschiedliche Modelle – von schlicht und elegant bis ziemlich auffällig und vermutlich besonders zauberkräftig.

Am Nachmittag wurde es dann gemütlich. Gemeinsam schauten wir einen Harry-Potter-Film und tauchten für eine Weile in die Welt von Hogwarts, Zaubersprüchen und magischen Abenteuern ein.

Am Abend ging es noch einmal nach draußen auf den Platz. Beim Quidditch wurde gerannt, geworfen und um jeden Punkt gekämpft. Die Besen wollten zwar noch nicht so richtig abheben, aber das hat dem Spaß keinen Abbruch getan. Die Teams waren mit vollem Einsatz dabei und auf dem Spielfeld ging es ordentlich zur Sache.

Damit hatte Bockholmwik für einen Tag seine ganz eigene Zauberschule – mit selbst gebastelten Zauberstäben, Harry Potter und einer ordentlichen Runde Quidditch.

Große Tour, kleine Zeitproblem

Am Dienstag stand ein großer Tagesausflug auf dem Programm. Unser erstes Ziel war das wunderschöne Schloss Glücksburg. Gemeinsam erkundeten wir das Schloss und seine Umgebung und tauchten dabei ein wenig in die Geschichte des beeindruckenden Bauwerks ein. Es gab einiges zu entdecken, anzuschauen und natürlich auch zu fotografieren.

Anschließend wollten wir eigentlich ganz gemütlich mit der Fähre von Glücksburg nach Flensburg fahren. Eigentlich. Unser Zeitmanagement hatte an diesem Tag jedoch offenbar ebenfalls Urlaub, sodass wir die Fähre leider verpassten.

Aber kein Problem: Kurzerhand wurde umgeplant und statt über das Wasser ging es mit dem Bus nach Flensburg. Dort hatten die Kinder und Jugendlichen Zeit, durch die Stadt zu schlendern, ein wenig zu shoppen, kleinere Einkäufe zu erledigen und ihre Freizeit zu genießen.

Danach machten wir uns wieder auf den Rückweg zu unserem Camp nach Bockholmwik. Der Tag war damit aber noch lange nicht vorbei: Am Abend fand zunächst die feierliche Urkundenverleihung für unser Ritterturnier statt. Dabei wurden die tapferen Ritterinnen und Ritter noch einmal für ihren Einsatz und ihre Leistungen geehrt.

Anschließend ging es auf dem Platz sportlich weiter. Bei Volleyball, Fußball und verschiedenen kleinen Spielen konnten sich alle noch einmal richtig austoben. So ließen wir den erlebnisreichen Tag gemeinsam und mit jeder Menge Bewegung ausklingen.

Auch wenn nicht alles genauso geklappt hat wie geplant, war es ein schöner Tagesausflug – und manchmal entstehen durch spontane Planänderungen schließlich die besten Geschichten.

Der Turniertag

Das letzte große Sportereignis ist zwar erst letztens zu Ende gegangen, aber heute ging es bei uns sportlich weiter.

Vom strategischen Schachturnier bishin zu epischen Poolnudelfechtkämpfen.

Den Turniertag haben Timo und Luis mit einer spannenden Schachpartie eröffnet.

Käptn Jack Sparrow hat seine Fechtkünste gezeigt

Und Laurin hat auch sein bestes gegeben (mehr oder weniger), aber schließlich hat der kleine Edgar das Fechtturnier gewonnen.

Neben normalem Schach gabs auch die Wikinger Version, in der Moritz und Nico die Gegner auseinandergenommen haben

Wärendessen hat Ben Aura gefarmt

Allgemein war der Montag sehr sportlich betont, aber was sollten die kleineren Kinder machen?

Für sie hat Angie ein kleines Ritter*innen Turnier veranstaltet, das aus den verschiedensten Disziplinen bestand, die sowohl Geschicklichkeit als auch Kraft gefordert haben.

Die Großen haben sich auch mal an den Übungen versucht

Am Ende gab es für die kleinen viele Belohnungen, wie Süßigkeiten und andere Dinge

Am Ende hatte der Turniertag für jeden was dabei, wodurch wir alle viel Spaß hatten.

Geschrieben von Gabriel und Moritz

Der Disney Tag

Es war einmal eine Reisegruppe in einem kleinen Ort namens Bockholmwik, die meisten Tage war es sehr warm doch dieser eine Tag schien anders zu sein, denn nicht nur das Wetter war besonders an diesem Tag. Es war nämlich der Disney Tag.

Alle starten mit einem genussvollen Frühstück in den Märchenhaften Tag, der Festsaal war mit prächtigen Girlanden und Ballons geschmückt. Dazu schien das Essen zu Glitzern. Nach dem Frühstück begannen magische Aktivitäten, wie Kinderschminken. Das kam besonders gut an und schon bald war die Hälfte der Camp Teilnehmer mit bunten Gesichtern verziehrt. Zum Beispiel begegneten uns Haie, Minions, Hello Kitty, Einhörner und Wölfe. Danach wurde gebatikt und dabei entsatnden viele coole Ergebnisse. Auch wurde ein Disney Quiz vorbereitet und im Anschluss mit den Teilnehmenden gespielt. Dabei konnte sich Marie besonders durchsetzten und das Quiz schlussendlich auch gewinnen. So verflog die Zeit und schon stand der Mittagsschmaus an. An diesem Tag gab es Kartoffeln mit wahlweise Quark oder Zaziki. Nach der Mittagsruhe traten zwei Teams in einer Variante von Stratego auf dem Platz gegeneinander an. Dabei musste der Zauberspiegel des jeweiligenTeams versteckt und beschützt werden. Team 1 konnte in beiden Runden den magischen Spiegel verteidigen und den gegnerischen Spiegel fangen, und somit siegen. Auch begann an diesem Nachmittag eine neue Runde des Mörder Spiels, wobei jeder einen Namen gezogen hat und diese Person sein Opfer war, welches dann umgebracht werden musste. Bis zum Abendessen wurde noch Dies und Das getan und auch ein paar Opfer „getötet“. Nach dem Abendessen wurde alles aufgebaut, um einen Disney Film (Lilo&Stitch) gemeinsam anzusehen. Nachdem der Film endete schauten einige noch das Fußball-WM Finale bis der Pokal übergeben wurde und alle ins Bettchen gingen und so der Disney-Tag endete. Und wenn sie nicht gestorben sind dann leben sie noch heute…

Malen, Zweifelderball und Lagerfeuer

Wir haben heute ein schönes Lagerfeuer gemacht und dazu Zweifelderball gespielt. Manche haben auch Marshmallows gegessen. Fritz hat auf seiner Gitarre beim Lagerfeuer gespielt – es war sehr schön. Es gab zudem diverse Bastelangebote, z. B. wurden Leinwände bemalt. Es war ein sehr schöner Tag.

Bilder und geschrieben von Henry und Yorrick

Morgenstund, Katzenbesuch und Wellenreiten

Gestern hieß es: „Morgenstund hat Gold im Mund.“ Und zwar nicht nur für die Kids.

Die weiblichen Teamerinnen bekamen nämlich schon gegen vier Uhr morgens Besuch von der Campingplatzkatze. Mit einem ziemlich gruseligen Miau sprang sie durchs offene Fenster ins Zimmer – und war anschließend vermutlich mindestens genauso entsetzt über die Reaktionen aus den Betten wie Angie und Jacky. Ein gelungener Start in den Tag also.

Aber warum musste auch der Rest so früh aus den Federn? Es stand eine Wanderung nach Holnis auf dem Programm.

Holnis – wat’n ditte?
Holnis liegt nördlich von Bockholmwik. Wer bis ganz ans Ende läuft, erreicht sogar den nördlichsten Festlandpunkt Deutschlands. Ganz so weit wollten wir dann aber doch nicht – unser Ziel war der Wassersport Holnis.

Dort hieß es: Segel setzen, Gleichgewicht halten und Wellen reiten!

Unter fachkundiger Anleitung wagten sich einige zum ersten Mal aufs Surfbrett, während andere ihre Kenntnisse auffrischten. Besonders geschickt stellte sich dabei die Kanupolo-Gruppe an. Aber gut: Wer regelmäßig versucht, sich in einem Kajak auf dem Wasser zu halten, bringt beim Thema Gleichgewicht natürlich einen kleinen Heimvorteil mit.

Da der Strand in Holnis auch noch ein gutes Stück attraktiver ist als unser Strand in Bockholmwik, wurde die Gelegenheit ausgiebig zum Baden, Planschen und Entspannen genutzt. Schnell stand fest: Hierher müssen wir noch einmal!

Zurück im Camp wartete dann das nächste Highlight. Sage und schreibe 12,3 Kilogramm Schweinefleisch und gut zwei Kilogramm Hähnchenfleisch wurden verarbeitet. Dazu gab es Salat aus zehn Gurken und rund 15 Kilogramm Pommes.

Oder kurz gesagt:

SCHNITZEL!!!

Und siehe da: Diesmal gingen endlich mal ordentliche Mengen weg. Unser Koch Olli dürfte für einen kurzen Moment wieder Vertrauen in seine über Jahrzehnte erlernte Mengenkalkulation gefasst haben.

Wer nach der Wanderung, dem Wassersport, dem Baden und dem Schnitzelessen immer noch Energie hatte, ließ den Tag mit Fußball und Volleyball ausklingen. Schon erstaunlich, dass sich die Teilis nach einem so vollen Tag im und am Wasser überhaupt noch bewegen konnten.

Ach ja: Für einige Strecken wurde auch der örtliche ÖPNV genutzt, was bei allen eine große Welle der Dankbarkeit auslöste. Die Minis bekamen sogar einen kleinen Shuttle-Service – manchmal darf es eben doch ein bisschen luxuriös sein.

Bügelperlen, Badespaß und ein epischer Oldies-Sieg

Nach 4 Tagen kommt langsam die Routine. Früh Aufstehen für Frühsport. Das ist schon putzig wie die KanupolospielerInnen losziehen und danach in ähnlicher Formation zu den Duschen weiterziehen.

Nach dem Frühstück wurde gebastelt. Was genau? Gute Frage! Von Allem ein wenig und auch gerne mal durcheinander. Bügelperlen erfreuen sich größter Beliebtheit. Schon zu Beginn des Steckspiels werden Reihenfolgen zum Bügeln ausgehandelt.

Zum Mittagessen gab es Asianudeln mit Hühnchen. Der Koch (Olli) bekommt stetiges Lob für sein wirklich grandioses Essen. Es bleibt nur immer die Hälfte über. Olli zweifelt langsam am über Jahrzehnte erlernten Mengen kalkulieren. Spoiler: Zum Abendessen ist noch mal ne gute Runde weg gegangen.

Nachmittags ging es an den Strand, was man so macht an der Ostsee. Die Meermänner und Meerfrauen haben sich in die flachen Fördefluten geworfen und das gute Wetter aufs Beste genutzt.

Im Camp gab es Wikingerschach UUUUNNNDDDD mehr basteln.

Nach dem Abendessen waren fast alle an einem epischen Volleyballturnier beteiligt. Im Endspiel gäbe es quasi Spanien gegen Argentinien oder die 3 Ts (Tim, Timo und Theo) gegen die Oldies (hey keine Ahnung wo der Name her kommt – Pat, Olli und Laurin halt).

Die Minis die zu Beginn ausgeschieden sind, nicht aufgrund fehlenden Könnens, sondern fehlender Körpergröße haben noch Magnete gebastelt.

Um 22 ging’s ins Bett. Die (Nacht)ruhe zog sich aber noch etwas hin.